Wie fügt man einem Diagramm in Excel eine Bildlaufleiste hinzu?
Bei der Arbeit mit großen Datensätzen kann die gleichzeitige Darstellung aller Daten in einem Diagramm zu unübersichtlichen Visualisierungen führen und deren Interpretation erschweren. Durch das Hinzufügen einer Bildlaufleiste zu einem Excel-Diagramm können Sie sich dynamisch auf einen bestimmten Datenbereich fokussieren – für mehr Klarheit und eine präzisere Analyse. Diese Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einem Diagramm in Excel eine Bildlaufleiste hinzufügen und es so interaktiv sowie benutzerfreundlich gestalten.
Fügen Sie einem Diagramm in Excel eine Bildlaufleiste hinzu
Erstellen Sie ein scrollbares Diagramm mit nur wenigen Klicks
Fügen Sie einem Diagramm in Excel eine Bildlaufleiste hinzu
Angenommen, Sie verfügen über die folgende Datenbereich, für die Sie ein Diagramm mit Bildlaufleiste in Ihrem Arbeitsblatt erstellen möchten:

1. Markieren Sie zunächst die obigen Daten und fügen Sie ein Diagramm ein, indem Sie auf „Einfügen“ > „Säulendiagramm“ > „Gruppiertes Säulendiagramm“ klicken (alternativ können Sie je nach Bedarf auch andere Säulen- oder Liniendiagramme auswählen).

2. Anschließend wird ein Säulendiagramm wie folgt in Ihr Arbeitsblatt eingefügt:

3. Fügen Sie anschließend eine Bildlaufleiste in dieses Arbeitsblatt ein, indem Sie auf „Entwicklertools“ > „Einfügen“ > „Bildlaufleiste“ klicken – siehe Screenshot:

Tipp: Wenn die Registerkarte „Entwicklertools“ nicht im Menüband angezeigt wird, klicken Sie auf „Datei“ > „Optionen“ > „Menüband anpassen“ und aktivieren Sie im rechten Bereich „Entwicklertools“, um die Registerkarte im Menüband einzublenden.
4. Ziehen Sie anschließend mit der Maus, um eine Bildlaufleiste zu erstellen, und klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an, um „Steuerelement formatieren“ auszuwählen (siehe Screenshot).

5. Klicken Sie im Dialogfeld „Steuerelement formatieren“ auf die Registerkarte „Steuerelement“ und legen Sie Ihre individuellen Werte für „Minimalwert“ und „Maximalwert“ fest. Wählen Sie anschließend mithilfe der
-Schaltfläche eine leere Zelle aus, mit der die Bildlaufleiste verknüpft werden soll. Siehe Screenshot:

6. Klicken Sie dann auf „OK“, um das Dialogfeld zu schließen, und markieren Sie die soeben festgelegte Verknüpfungszelle, um den Zellennamen zu erstellen, den Sie später verwenden werden. Anschließend klicken Sie auf „Formeln“ > „Namen definieren“. Geben Sie im Dialogfeld „Neuer Name“ einen Namen für den benannten Bereich (Spalte A) ein, den Sie verwenden möchten. In diesem Beispiel gebe ich „Name“ ein und trage anschließend folgende Formel in das Feld „Bezieht sich auf“ ein: =OFFSET(Sheet1!$A$2,,,Sheet1!$N$5) („Sheet1“ ist das verwendete Arbeitsblatt; „A2“ ist die erste Zelle mit Daten in Spalte A ohne Überschrift; „N5“ ist die in Schritt 5 festgelegte verknüpfte Zelle – Sie können diese nach Bedarf anpassen). Siehe Screenshot:

7. Klicken Sie anschließend auf „OK“ und wählen Sie erneut „Formeln“ > „Namen definieren“, um auf dieselbe Weise wie in Schritt 6 einen Namen für den nächsten Bereich in Spalte B zu definieren. In diesem Beispiel gebe ich Folgendes ein:
- „Name": „Maths“; (definierter Name für Spalte B)
- „Refers to": =OFFSET(Sheet1!$B$2,,,Sheet1!$N$5) („Sheet1“ ist das Arbeitsblatt, auf das Sie angewendet haben; „B2“ ist die Zelle mit dem ersten Dateneintrag in Spalte B ohne Überschrift; „N5“ ist die verknüpfte Zelle, die Sie in Schritt 5 festgelegt haben – Sie können diese nach Bedarf ändern.)

8. Klicken Sie dann auf „OK“, um das Dialogfeld zu schließen. Der Zellenname für das Diagramm wurde erfolgreich erstellt.
9. Als Nächstes verknüpfen Sie die Bildlaufleiste mit dem Diagramm: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Diagrammbereich und wählen Sie im Kontextmenü „Daten auswählen“ (siehe Screenshot).

10. Klicken Sie im Dialogfeld „Daten auswählen – Quelle“ auf „Maths“ und anschließend auf die Schaltfläche „Bearbeiten“. Im erscheinenden Dialogfeld „Datenreihe bearbeiten“ klicken Sie unter „Serienname“ auf die
-Schaltfläche, um die Zelle B1 auszuwählen, und geben Sie =Sheet1!Maths in das Feld „Serienwerte“ ein („Sheet1“ ist das verwendete Arbeitsblatt und „Maths“ der Zellenname, den Sie für Spalte B festgelegt haben). Siehe Screenshots:
![]() |
![]() |
11. Klicken Sie dann auf „OK“, um zum vorherigen Dialogfeld zurückzukehren. Klicken Sie im Dialogfeld „Datenquelle auswählen“ unter „Horizontaler (Kategorie-) Bereich für Achsenbeschriftungen“ auf die Schaltfläche „Bearbeiten“. Geben Sie im Dialogfeld „Achsenbeschriftungsbereich“ =Sheet1!Name in das Feld für den Achsenbeschriftungsbereich ein („Sheet1“ ist das verwendete Arbeitsblatt und „Name“ der Zellenname, den Sie für Spalte A definiert haben). Siehe Screenshot:

12. Klicken Sie anschließend auf „OK“ > „OK“, um die Dialogfelder zu schließen. Sie haben nun eine Bildlaufleiste zu Ihrem Diagramm hinzugefügt – beim Ziehen wird die Darstellung der Daten im Diagramm schrittweise aktualisiert. Siehe Screenshots:
![]() |
![]() |
![]() |
13. Abschließend können Sie, falls gewünscht, Bildlaufleiste und Diagramm zusammenführen. Markieren Sie dazu die Bildlaufleiste und ziehen Sie sie auf das Diagramm. Halten Sie anschließend die „Strg“-Taste gedrückt, um sowohl das Diagramm als auch die Bildlaufleiste gleichzeitig auszuwählen. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Bildlaufleiste und wählen Sie im Kontextmenü „Gruppieren“ > „Gruppieren“, um beide Objekte miteinander zu verbinden.

Hinweis: Wenn Sie die Bildlaufleiste Ihres Diagramms bis zum Maximalwert verschieben, werden alle Daten im Diagramm angezeigt. Bei einem großen Datenumfang führt dies jedoch zu einer überfüllten und schwer lesbaren Darstellung der Datenreihe – wie im folgenden Screenshot gezeigt:

In diesem Fall können Sie die Anzahl der im Diagramm angezeigten Datenpunkte festlegen, um die Werte beliebiger aufeinanderfolgender Datensätze anzuzeigen. Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie lediglich die Anzahl der Perioden für das Diagramm festlegen und die Formeln der erstellten Zellenname entsprechend anpassen.
Geben Sie nach dem Einfügen von Bildlaufleiste und Diagramm eine Zahl ein, die festlegt, wie viele Datenpunkte pro Periode im Diagramm angezeigt werden sollen. In diesem Beispiel zeige ich jeweils 10 aufeinanderfolgende Datenpunkte im Diagramm an.
Markieren Sie anschließend die von Ihnen erstellte Verknüpfungszelle und vergeben Sie einen Namen für die Diagrammzelle. Geben Sie im Dialogfeld „Neuer Name“ einen beliebigen Namen ein und tragen Sie folgende Formel in das Feld „Bezieht sich auf“ ein: =OFFSET(Sheet1!$A$1,Sheet1!$N$1,0,Sheet1!$N$2,1) („A1“ ist die erste Zelle Ihrer Daten, „N1“ die von Ihnen erstellte Verknüpfungszelle und „N2“ die Zelle mit der festgelegten Anzeigeanzahl für das Diagramm).

Erstellen Sie anschließend auf dieselbe Weise den Zellennamen für die Daten der anderen Spalte. Geben Sie im Dialogfeld „Neuer Name“ einen Zellennamen für Spalte B ein und tragen Sie folgende Formel in das Feld „Bezieht sich auf“ ein: =OFFSET(Sheet1!$A$1,Sheet1!$N$1,1,Sheet1!$N$2,1) (siehe Screenshot).

Verknüpfen Sie danach Bildlaufleiste und Diagramm gemäß der in den Schritten 9 bis 12 beschriebenen Vorgehensweise. Anschließend erhalten Sie folgendes Ergebnis: Beim Ziehen der Bildlaufleiste werden jeweils 10 aufeinanderfolgende Werte im Diagramm angezeigt.
![]() |
![]() |
Erstellen Sie ein scrollbares Diagramm mit nur wenigen Klicks
Mit „Kutools für Excel“ erstellen Sie mühelos ein scrollbares Diagramm, das Ihnen ermöglicht, sich auf einen bestimmten Teil Ihrer Daten zu konzentrieren – bei voller Klarheit und Kontrolle. Diese Funktion bietet eine intuitive Möglichkeit, Trends zu analysieren, verschiedene Abschnitte zu vergleichen und große Datensätze zu untersuchen, ohne Diagramme manuell skalieren oder durch das Arbeitsblatt scrollen zu müssen. Mit nur wenigen Klicks vereinfacht Kutools diesen Prozess und unterstützt Sie dabei, dynamische und interaktive Diagramme zu erstellen, die Ihre Datenvisualisierung effizient und professionell gestalten.
Nach der Installation von Kutools für Excel gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie auf „Kutools“ > „Diagramme“ > „Datenverteilung“ > „Liniendiagramm mit Scrollleiste“, siehe Screenshot:

- Geben Sie im Dialogfeld „Liniendiagramm mit Scrollleiste“ folgende Einstellungen vor:
- (1.) Wählen Sie „Bereich der Achsenbeschriftungen“ und „Serienwerte“ separat aus;
- (2.) Geben Sie im Feld „Anzahl der anzuzeigenden Serienpunkte“ die Anzahl der Datenreihenpunkte an, die im Diagramm angezeigt werden sollen;
- (3.) Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“.

- Nun wird sofort ein dynamisches, scrollbares Liniendiagramm in das Arbeitsblatt eingefügt – die Daten aktualisieren sich dynamisch, sobald Sie die Bildlaufleiste betätigen.
Zusammenfassend bietet das Hinzufügen einer Bildlaufleiste zu einem Diagramm in Excel eine interaktive Möglichkeit, große Datensätze zu verwalten und Benutzern zu ermöglichen, sich dynamisch auf bestimmte Datenabschnitte zu fokussieren. Ob Sie die integrierte Methode bevorzugen oder die Komfortfunktionen von Kutools nutzen – beide Ansätze helfen Ihnen, Ihre Datenvisualisierung und -analyse in Excel effizient zu verbessern. Wenn Sie weitere Excel-Tipps und -Tricks entdecken möchten,bietet unsere Website Tausende von Anleitungen.
Verwandte Artikel:
- Wie erstellt man ein dynamisches, interaktives Diagramm in Excel?
- Wie erstellt man ein Gantt-Diagramm in Excel?
- Wie erstellen Sie in Excel schnell und einfach ein überzeugendes Pareto-Diagramm?
- Wie fügt man ein Bild als Hintergrund in ein Excel-Diagramm ein?
Beste Office-Produktivitätstools
Verbessern Sie Ihre Excel-Kenntnisse mit Kutools für Excel und erleben Sie Effizienz wie nie zuvor.Kutools für Excel bietet über 300 erweiterte Funktionen zur Steigerung der Produktivität und Zeit sparen.Klicken Sie hier, um die Funktion zu erhalten, die Sie am dringendsten benötigen...
Office Tab bringt eine tabbasierte Oberfläche in Office und macht Ihre Arbeit viel einfacher
- Aktivieren Sie tabbasiertes Bearbeiten und Lesen in Word, Excel, PowerPoint, Publisher, Access, Visio und Project.
- Öffnen und erstellen Sie mehrere Dokumente in neuen Registerkarten desselben Fensters – statt jedes in einem separaten Fenster zu öffnen.
- Steigert Ihre Produktivität um 50 % und erspart Ihnen täglich Hunderte von Mausklicks!
Alle Kutools-Add-Ins – ein Installationsprogramm
Kutools for Office-Paket bündelt Add-Ins für Excel, Word, Outlook und PowerPoint sowie Office Tab Pro – ideal für Teams, die mit mehreren Office-Anwendungen arbeiten.
- Alles-in-einem-Paket— Add-Ins für Excel, Word, Outlook & PowerPoint sowie Office Tab Pro
- Ein Installationsprogramm, eine Lizenz— innerhalb weniger Minuten eingerichtet (MSI-fähig)
- Funktioniert besser zusammen— optimierte Produktivität über alle Office-Anwendungen hinweg
- 30-tägige Vollversion zum Testen— keine Registrierung, keine Kreditkarte erforderlich
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis— sparen Sie im Vergleich zum Kauf einzelner Add-Ins








