Geschichte von Microsoft Outlook
Ursprünglich enthielt das Microsoft Office-Paket kein Outlook. Im Jahr 1992 veröffentlichte Microsoft mit „Microsoft Schedule“ ein Zeitmanagementprogramm für Windows 3,0 und den Classic Mac OS, das als Vorläufer von Microsoft Outlook gilt. Später wurde „Microsoft Schedule+“ eingestellt, und die meisten seiner Funktionen flossen in Outlook 97 ein – die erste Version von Microsoft Outlook.
Outlook 97
Outlook 97 gilt als die erste Version von Microsoft Outlook und erschien im Januar 1997 als Teil von Office 97. Es fungierte als Add-on zu Microsoft Exchange Server 5,0 und 5,5 und übernahm die meisten Funktionen von Microsoft Schedule+. Outlook 97 ermöglichte Benutzern nicht nur das Lesen von E-Mails, sondern auch die Verwaltung ihrer Kontakte, die Terminplanung im Kalender sowie das Erfassen von Einträgen im Journal.
Anschließend verbesserte Microsoft Outlook kontinuierlich und brachte nacheinander Outlook 98 (kompatibel mit neuesten Internetstandards wie HTML), Outlook 2000 (im Bundle mit Exchange 2000 Server) sowie Outlook 2002 (enthalten in Office XP) auf den Markt.
Outlook 2003
Outlook 2003, im November 2003 veröffentlicht, markiert einen Meilenstein in der Entwicklung von Outlook. Es war weiterhin sowohl Teil der Office 2003-Suite als auch als eigenständiges Programm erhältlich.
In dieser Version bot Outlook nicht nur Menüleiste und Symbolleiste, sondern führte auch signifikante Verbesserungen in zahlreichen Bereichen ein – darunter eine optimierte E-Mail-Erfahrung, gemeinsam genutzte Kalender, erweiterte Anzeigeeinstellungen, vollständige Unicode-Unterstützung, Suchordner, farbige Kennzeichnungen und den zwischengespeicherten Exchange-Modus. Zudem wurde die Junk-E-Mail-Blockierung durch eine aktuellere Definition von Junk-E-Mails verbessert.

Outlook 2007
Office 2007 wurde mit einer umfassenden Oberflächenrevolution eingeführt – der Menüband-Benutzeroberfläche. Outlook 2007 übernahm diese Neuerung und setzte das Menüband in Unterfenstern wie Nachrichten-, Termin- und Kontaktfenstern ein, behielt jedoch in der Hauptoberfläche weiterhin die klassische Menüleiste und Symbolleiste bei.
Outlook 2007 brachte zahlreiche wichtige und nützliche Funktionen mit sich, darunter die Vorschau von Anhängen, Textnachrichten und SMS, die gemeinsame Nutzung von Kontakten sowie das Exportieren eines Kalenders als HTML-Datei oder von Elementen als PDF- bzw. XPS-Datei.

Outlook 2010
Outlook 2010 wurde aufbauend auf früheren Versionen deutlich verbessert und ist nun erheblich ausgereifter.
Einerseits ermöglichte diese Version das Hinzufügen mehrerer Exchange-Konten innerhalb eines Profils und verbesserte die Konversationsansicht, um E-Mails kriterienbasiert über verschiedene Mailordner hinweg zu gruppieren. Zudem warnte sie intelligenter vor dem Versand von E-Mails ohne Betreffzeile, führte Schnellschritte ein, um mit nur einem Klick mehrere Aktionen gleichzeitig auszuführen – und vieles mehr.
Andererseits wurde der Social Connector eingeführt, um zahlreiche soziale Netzwerke zu verbinden; Termine ließen sich direkt über Kontakte planen, und visuelle Hinweise in der Aufgabenleiste machten auf Terminüberschneidungen sowie unbeantwortete Besprechungsanfragen aufmerksam – und vieles mehr.
Die Menüband-Benutzeroberfläche ist seit Outlook 2010 fester Bestandteil der Hauptoberfläche von Outlook.

Outlook 2013 wurde im Januar 2013 veröffentlicht und überzeugte mit einer neuen Darstellung geplanter Aufgaben, einer Erinnerung an vergessene Anhänge sowie der Komprimierung von Outlook-Datendateien. Outlook 2016 folgte mit der Möglichkeit, Dateien direkt in der Cloud zu erstellen, zu öffnen, zu bearbeiten und zu speichern – ergänzt durch die praktische „Suchen“-Funktion („Tell me“). Aktuell ist Outlook 2019 die neueste Version.
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